Prävention bedeutet...

  • vorbeugen
  • zuvorkommen
  • schützen
  • Abwehrkräfte stärken

Weil die Wurzeln der Suchtgefährdung bis in die Kindheit reichen,...

... muss Prävention früh im Leben beginnen.

Wirksame Prävention kann niemals...

... in einer Einzelaktion oder in der Durchführung eines zeitlich eng begrenzten Programms geschehen. Sie muß aus einem lebensphasenspezifischen - aber diese Phasen überschreitenden - sozialen und persönlichen Lernen bestehen. Dieses Lernen ist weniger gegen zerstörerischen Suchtmittelgebrauch oder entsprechende Verhaltensweisen gerichtet, es ist vielmehr ein Lernen für das Leben. Der Erwerb von Lebenstüchtigkeit, Lebenskompetenz ist das Ziel präventiven Lernens. Eine Auffrischung und das In-Frage-Stellen des bisher Erlernten ist in jeder neuen Lebenssituation nötig.

In christlichen Gemeinden,...

... die in ihrer gemeinsamen Ausrichtung auf Gott den Herrn des Lebens, Menschen jeden Lebensalters und in jeder Lebenssituation

  • Achtung entgegenbringen,
  • einen Ort des Vertrauens bieten,
  • und vom Ziel des Lebens wissen,

kann Präventionsarbeit in besonders umfassender und tiefgreifender Weise geschehen.

In der Arbeit mit Kindern, mit Familien, mit Heranwachsenden,...

... mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, in der Frauen- und Männerarbeit, in der Seniorenarbeit, in der Weiterbildung für Mitarbeiter, in Seelsorgegruppen und anderen Kleingruppen kann präventives Lernen stattfinden.

Obwohl Sucht-Information...

... nicht im Vordergrund der Sucht-Prävention steht, ist es notwendig, die lebenszerstörenden Gefahren des Suchtmittelgebrauchs und der Abhängigkeit zu kennen und in der gesamten Präventionsarbeit im Auge zu behalten.

Das frühzeitige Lernen und fähig werden

  • Entscheidungen zu treffen,
  • um Schutz und Hilfe zu bitten,
  • das Leben zu genießen und dankbar dafür zu sein,

hat Schrittmacherfunktion für ein gelingendes, sinnvolles Leben und ist gleichzeitig ein wirksamer Schutz gegen letztlich lebenszerstörenden Suchtmittelmißbrauch und Abhängigkeitsentwicklungen. Vorbeugen ist immer besser!

Unser Glaube...

... an Gott den Schöpfer, läßt uns unser Leben als ein Geschenk sehen und annehmen. Das hat Konsequenzen: Wer sich selbst achtet und akzeptiert, kann auch andere wertschätzen. Der Glaube an Jesus Christus zeigt uns, wie sehr Gott uns liebt und wie wertvoll ihm das Leben jedes Menschen ist. Daß Jesus unser Erlöser ist, läßt uns innewerden, daß wir erlösungsbedürftig sind und daß es Gott ist, der unser Leben heil werden und gelingen läßt. Wir müssen nicht an unserer Begrenztheit und Unvollkommenheit verzweifeln, wir dürfen um Hilfe bitten. Der Glaube an Gottes Heiligen Geist eröffnet uns die Dimension des Wachsens und Reifens. Gott verspricht uns für unseren Lebensweg seinen Schutz, seine Hilfe, seine Führung und zeigt uns das Ziel. Das macht uns Hoffnung!

In diesem Horizont wollen wir Präventionsarbeit in unserer Kirche verstehen und anbieten.